Schildkröten im Fokus Kleintierverlag Thorsten Geier
 
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Wissenschaft im Fokus

Veröffentlicht: 08.01.2017 Share it on Facebook


Di Girolamo, N., P. Selleri, A. Di Gennaro, M. Maldera, G. Nardini, B. Morandi, M. Muzzeddu, F. Origgi & G. Savini (2016): Lack of detection of West Nile virus in an islander population of chelonians during a West Nile virus outbreak. – Vet Ital. 2016 Jun 30; 52 (2): 169–173.

Keine Detektion von West-Nile-Virus bei einer Inselpopulation von Schildkröten während eines Ausbruchs des West-Nil-Virus.


In 2011 kam es zu mehreren Ausbrüchen mit West-Nil-Virus-Infektionen auf Sardinien (Italien). In dieser Region leben verschiedene Schildkrötenarten. Aufgrund der zunehmenden Sorge, dass ektotherme Tiere eine Rolle in der Ökologie des West-Nil-Virus (WNV) spielen, wurden im Oktober 2011 Blutproben bei 41 auf Sardinien endemisch vorkommenden Schildkröten entnommen und auf das Vorhandensein einer aktiven WNV-Infektion mit der Echtzeit-Polymerase-Kettenreaktion (RT-PCR) getestet. Zudem wurde auf das Vorhandensein von neutralisierenden Antikörpern mit der Serumneutralisation getestet. Es konnten weder WNV-neutralisierende Antikörper (0%; 95% CI: 0 8,4%) noch WNV-RNS (0%; 95% CI: 0 6,8%) in den Proben nachgewiesen werden. An Hand dieser Ergebnisse ist es sehr unwahrscheinlich dass Schildkröten in die Epidemiologie des WNV bei den WNV-Ausbrüchen von 2011 auf Sardinien involviert waren.

Kommentar von H.-J. Bidmon

Diese Arbeit ist zwar nichts Besonderes, aber neben alle den Zoonosen, die auch von Schildkröten übertragen werden können, ist auch mal eine solch positive Nachricht zum Jahresbeginn erwähnenswert und beruhigend.



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© Michael Daubner 2017Schildkröten im Focus