Schildkröten im Fokus Kleintierverlag Thorsten Geier
 
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Wissenschaft im Fokus

Veröffentlicht: 02.04.2017 Share it on Facebook


Garcia-Morante, B., J. J. Pénzes, T. Costa, J. Martorell & J. Martínez (2016): Hyperplastic stomatitis and esophagitis in a tortoise (Testudo graeca) associated with an adenovirus infection. – Journal of Veterinary Diagnostic Investigation, DOI: 10.1177/1040638716659903.

Hyperplastische Stomatitis und Ösophsgitis bei einer Landschildkröte (Testudo graeca) assoziiert mit einer Adenovirusinfektion.


Eine 2 Jahre alte weibliche Maurische Landschildkröte (Testudo graeca) wurde mit einer sehr schlechten Körperkondition und Schwäche vorgestellt. Die Kotuntersuchung zeigte eine hohe Anzahl von Oxyureneiern und die radiologischen Befunde deuteten auf einen Darmverschluss. Trotz medizinischer Behandlung verstarb das Tier. Die Untersuchung bestätigte den Darmverschluss. Die Histopathologie zeigte eine hyperplastische Ösophagitis und Stomatitis mit ausgeprägter epithelialer Zytomegalie und zahlreiche basophile intranukleäre Einschlusskörper. Die Elektronenmikroskopische Analyse zeigte eine hohe Anzahl an kristalliner 60–80 nm großer, nicht umhüllter, icosahedrale Virionen die in kristallinen Arrays innerhalb der nukleären Einschlüsse der ösophagealen Epithelzellen die denen von Adenoviren-ähnlichen partikeln entsprachen. Eine PCR zur Virusbestimmung wurde mit DNS aus Formalin-fixierten, Paraffin eingebetten Gewebe durchgeführt. Eine Konsensus-Pan-Adenovirus PCR mit anschließender Sequenzanalyse identifizierte einen neuen Adenovirus. In Abstimmung mit der phylogenetischen Auswertung und im Gegensatz zu allen anderen bislang beschriebenen Schildkröten-Adenoviren bildete er ein Cluster mit der Gattung Atadenovirus. Der vorliegende Bericht beschreibt die pathologischen Befunde die mit dieser Adenovirusinfektion, die sich auf den oberen Verdauungstrakt beschränken.



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© Michael Daubner 2017Schildkröten im Focus