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Aktualisiert:
14.05.2012

Nachzucht statt Farmzucht; eine Initiative der Schildkröten im Fokus

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Kotanalysen bei Schildkröten



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Wissenschaft im Fokus


Hotzel, H., S. Blahak, R. Diller & K. Sachse (2005): Evidence of infection in tortoises by Chlamydia-like organisms that are genetically distinct from known Chlamydiaceae species. – Veterinary Research Communications 29 Supplement 1: 71-80.


Infektionsnachweis in Schildkröten durch Chlamydia ähnliche Organismen, die sich genetisch von bekannten Chlamydiaceae Spezies unterscheiden


Es wurde von 155 Schildkröten, meist Testudo spp., die miteinander gehalten wurden und an nasalem Ausfluss litten, Nasenschleim entnommen. Die Überprüfung der chlamydialen DNS durch PCR-Proben erzielte die ompA, ompB und groESL Gene, ebenso auch die 16S rRNS-Erkennungsregion und die 16S-23S intergenetische Zwischensequenz, 16 (10,3 %) Tiere wurden als positiv erkannt. Die Sequenzanalysen der PCR-Produkte zeigten hohe Homologien zur Familie der Chlamydiaceae. Der phylogenetische Stammbaum wurde aus einzelnen Sequenzen der ompA und 16S rRNS Gene aufgebaut, die zeigten, dass die gegenwärtigen Muster außerhalb der neun Spezies von Chlamydia und Chlamydophila geklustert sind. Die Sequenzen mit der nahesten Verwandtschaft zu Chlamydophila pecorum unterschieden sich trotzdem von denen der positiven Schildkrötenproben. Das deutet darauf hin, dass sich die Schildkröten durch Chlamydia ähnliche Agenzien infiziert haben, deren toxikologische Identität und pathogene Bedeutung es nun zu beweisen gilt.




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© Michael Daubner 2012Schildkröten im Focus