dauvi Verlag – Schildkröten im Fokus dauvi Verlag
 
News
Zeitschriften
Bücher
Verlag
Impressum
 
 
S U C H E


Neue Seiten anzeigen
powered by crawl-it
Kindersuchmaschine fragFINN
 
N E W S
Wissenschaft
im Fokus

Aktualisiert:
14.05.2012

Nachzucht statt Farmzucht; eine Initiative der Schildkröten im Fokus

  RSS-Feed
  facebook

Kotanalysen bei Schildkröten



Aktuelle Ausgabe:

Jetzt im Format DIN A4


Wissenschaft im Fokus


Matson, C. W., G. Palatnikov, A. Islamzadeh, T. J. McDonald, R. L. Autenrieth, K. C. Donnelly & J. W. Bickham (2005): Chromosomal Damage in Two Species of Aquatic Turtles (Emys orbicularis and Mauremys caspica) Inhabiting Contaminated Sites in Azerbaijan. – Ecotoxicology. 14(5): 513-255.


Ein Chromosomenschaden bei zwei Wasserschildkrötenarten (Emys orbicularis und Mauremys caspica), die ein kontaminiertes Gebiet in Aserbaidschan bewohnen


Die kaspische Region, speziell die Apsheron-Halbinsel von Aserbaidschan ist dafür bekannt, dass ihre Umwelt verschmutzt und kontaminiert ist. Diese komplexe Mischung aus Kontaminierungen macht eine Gefahrenzuordnung schwierig. Wir benutzen die Methoden Durchflusszytometrie (FCM) und Mikronucleusassay (MN) zur Einschätzung der chromosomalen Zerstörung bei aquatischen Schildkröten (Emys orbicularis, Europäische Sumpfschildkröte und Mauremys caspica, Kaspische Wasserschildkröte), die die kontaminierten Feuchtgebiete Aserbaidschans bewohnen. Anzeichen für genetische Veränderungen konnten für die zwei Regionen Neftchala und Sumgayit im relativen Vergleich zu einer Referenzregion Ali Bairamly erbracht werden. Es wurden Sedimentproben jeder der Regionen auf PAHs (PAH = Polyzyklische-Aromatische-Kohlenwasserstoffe) und Quecksilber untersucht, um den Zusammenhang zwischen einer potentiellen Kontaminierung und der gefundenen genetischen Störung einschätzen zu können. Eine signifikant positive Korrelation wurde zwischen Dreirinigen-PAH-Sediment Konzentrationen und der mittels FCM nachweisbaren chromosomalen Störungen bei E. orbicularis dokumentiert. Diese Daten zeigen in Kombination, dass die kontaminierten Feuchtgebiete in Sumgayit und Neftchala genotoxisch sind und dass dreiringige PAHs einen signifikanten Einfluss auf die untersuchte Genotoxizität haben.




Zum Seitenanfang



Tipp:
Benutzen Sie die Suchfunktion unserer Homepage, so können sie einfach und schnell unsere Seiten nach einem bestimmten Begriff durchsuchen.



© Michael Daubner 2012Schildkröten im Focus