Wissenschaft im Fokus
Paperna, I. (2006):
Hemolivia mauritanica (Haemogregarinidae: Apicomplexa) infection in the
tortoise Testudo graeca in the Near East with data on sporogonous
development in the tick vector Hyalomna aegyptium. – Parasite13
(4): 267-273.
Hemolivia mauritanica (Haemogregarinidae: Apicomplexa)
Infektionen bei der Landschildkröte, Testudo
graeca im Nahen Osten mit Daten über die
Sporenentwicklung in der Überträger-Zecke, Hyalomna aegyptium
Testudo graeca (Landschildkröten) wurden in den nördlichen
und südlichen Golanhöhen (Israelisch besetztes Gebiet im Süden
Syriens) und an unterschiedlichen Lokalitäten in Israel und Palästina
gesammelt.
Hyoalomma aegyptium Zecken wurden nur auf den
Schildkröten der Golanhöhen gefunden, und nur die
Landschildkröten, die vom nördlichen Golan stammten, waren infiziert
mit
Hemolivia mauritanica. Landschildkröten wurden auch nach dem
Verzehr von infizierten Zecken infiziert. Männliche Zecken trugen
Sporozysten, die an den Schildkröten für unterschiedliche Zeiten
haften blieben, wobei sie auch verbreitet wurden und zu Neuinfektionen von
Schildkröten beitrugen. Die Sporogenese folgte demselben Muster, wie es
für die anderen zwei Spezies von
Hemolivia bekannt ist, allerdings
gab es einige auffällige Variationen in ihrer Feinstruktur. Der
eingeschnürte Schlitz der Wand der bei reifen Sporozysten von
H.
mauritanica nachzuweisen ist, war ähnlich jenem, der als
charakteristische Naht bei Kokzidien von wechselwarmen Wirbeltieren vorkommt.
Es könnte sich um ein sehr ursprüngliches Charakteristikum bei
Hemogregarinen handeln.
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