Wissenschaft im Fokus
Samson, J.,
E. J. Hughes &
R. J. Brooks (2007): Excavation is a nondeleterious
method for obtaining fecundity and morphometric data from small-sized eggs of
freshwater turtles. – Chelonian Conservation and Biology 6 (2):
255-259.
Ausgraben ist eine unschädliche Methode zur
Erhaltung von Fruchtbarkeits- und morphologischer Daten von Eiern klein
bleibender Wasserschildkröten
Wir testeten in einer gut-untersuchten Population der Mittelländischen
Zierschildkröte (
Chrysemys picta marginata) die Hypothese, ob das
Hantieren mit Schildkröteneiern das Überleben der Embryonen reduziert,
indem wir die Embryonenüberlebensrate während dreier Saisons von
berührten und unberührten Nestern verglichen. Alle Nester wurden vor
Säugetierprädatoren geschützt. Bei der Ausgrabung der Nester im
jeweils folgenden Frühling konnte kein Unterschied zwischen beiden
Behandlungen gefunden werden, was vermuten lässt, dass die Vorteile im
Wissenszuwachs durch das Ausgraben von Nestern die Möglichkeit eines
dadurch indizierten geringen Zuwachses an Mortalität weit übersteigen.
Anmerkung von H.-J. Bidmon:
Solange man die Nester, die man ausgegraben hat, anschließend vor
Fressfeinden schützt, mag das zutreffen. Siehe:
Rollinson, N. & R. J. Brooks (2007): Marking
nests increases the frequency of nest depredation in a northern population of
Painted Turtles (Chrysemys picta
). – Journal of Herpetology 41:
174-176 oder WiF-Archiv.
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