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Aktualisiert:
14.05.2012

Nachzucht statt Farmzucht; eine Initiative der Schildkröten im Fokus

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Wissenschaft im Fokus


Vanzolini P. E. (2003): On clutch size and hatching success of South American turtles Podocnemis expansa (Schweigger, 1812) and P. unifilis (Troschel, 1848) (Testudines, Podocnemididae). – Anais da Academica Brasileira de Ciencias 75: 415-430.

Gelegegröße und Schlupfrate der Südamerikanischen Wasserschildkröten Podocnemis expansa (Schweigger, 1812) und P. unifilis (Troschel, 1848) (Testudines, Podocnemididae)


Die Daten zur Gelegegröße und zur Schlupfrate von P. expansa wurden an sieben altbekannten Niststränden dieser Art erfasst. Die Daten wurden mittels der Regressionsanalyse statistisch ausgewertet, dabei wurde die Anzahl der Eier pro Weibchen (pro Nest) und die Anzahl der Schlüpflinge bestimmt. Alle gerechneten Regressionen verhielten sich linear, verliefen durch den Ursprung und zeigten eine ausgezeichnete Zuordnung (best fit). Die durchschnittliche Gelegegröße variierte zwischen 75 und 123 Eiern und wies geographische Unterschiede auf: (i) Rio Orinoco, (ii) Rio Trombetas + Rio Branco und (iii) Rio Jurua + Rio Purus. Die durchschnittliche Schlupfrate lag bei 83 %. Für P. unifilis ergaben sich auch geographische Unterschiede für die Gelegegrößen mit höchsten Werten in der Iquitos-Region. Die Schlupfrate von P. unifilis war überall sehr hoch und nur in einer Region (Iquitos) unterschritt sie 90 %. Die überzeugende Zuordnung (fit) der Regressionen für die Gelegegröße lässt einen über den Einfluss und die Variabilität des Eivolumens nachdenken. Tatsächlich fanden sich bei beiden Arten unterschiedliche Eigrößen innerhalb der Gelege. Letztere Beobachtung steht im Gegensatz zur Optimal Egg Size Theory (Theorie der optimalen Eigrößen).




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© Michael Daubner 2012Schildkröten im Focus